Was über 400 Besucher auf dem Schneebergerhof erlebt haben
Großes Interesse, volle Führungen und begeisterte Besucherinnen und Besucher: Beim Tag der offenen Tür auf dem Schneebergerhof wurde das Agrarvision-Gewächshaus erstmals für die Öffentlichkeit erlebbar. Warum das Projekt so viele Menschen bewegt – und was sie vor Ort entdecken konnten.
Am 21. März öffnete das Agrarvision-Gewächshaus auf dem Schneebergerhof erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit – und das Interesse war überwältigend. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen eines der innovativsten Landwirtschaftsprojekte Deutschlands zu werfen.
Die Nachfrage war so groß, dass wir unser Führungsangebot kurzfristig erweitern mussten, um möglichst vielen Gästen einen Einblick in das Gewächshaus zu ermöglichen.
Auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik waren vor Ort: Die Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Katrin Eder, durften wir als Ehrengast auf unserem Hof begrüßen. Sie eröffnete die Veranstaltung mit einer Rede. Alle konnten sich persönlich ein Bild von dem Projekt machen und sich über die Verbindung von Landwirtschaft, Technologie und erneuerbaren Energien austauschen. Der direkte Dialog hat einmal mehr gezeigt, wie relevant solche Modellprojekte für die zukünftige Entwicklung von Regionen und nachhaltiger Infrastruktur sind.
Im Mittelpunkt des Tages stand die Frage: Wie kann Landwirtschaft in Zukunft ressourcenschonend, regional und gleichzeitig wirtschaftlich funktionieren?
Das Agrarvision-Gewächshaus gibt darauf eine konkrete Antwort. Es verbindet moderne Anbautechnologien mit einer Energieversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen. Direkt angeschlossen an Wind- und Solarenergie entsteht hier ein nahezu autarkes System, das zeigt, wie Lebensmittelproduktion klimafreundlich gestaltet werden kann.
Besonders beeindruckt waren viele Gäste von:
-
der hohen Energieeffizienz des Gewächshauses
-
dem innovativen Einsatz von Hydroponik
-
der Kombination aus Technologie, Forschung und Praxis
-
der regionalen und nachhaltigen Wertschöpfung
Erleben, verstehen, mitdiskutieren
Die Führungen boten weit mehr als nur einen Rundgang:
Sie waren ein Ort des Austauschs.
Im direkten Gespräch mit dem Team und den Projektverantwortlichen konnten Besucherinnen und Besucher ihre Fragen stellen, Ideen einbringen und diskutieren, wie die Zukunft der Landwirtschaft aussehen kann.
Gerade dieser Dialog war für uns besonders wertvoll. Denn das Gewächshaus ist nicht nur ein Produktionsort, sondern auch ein Ort des Lernens, der Begegnung und der gemeinsamen Weiterentwicklung.
Ein weiteres Highlight des Tages war das große Interesse an unserem Gemüsekisten-Angebot. Viele Besucherinnen und Besucher wollten nicht nur mehr über die Produktion erfahren, sondern auch ganz konkret Teil davon werden.
Wir haben uns besonders gefreut, dass wir an diesem Tag viele neue Fans gewinnen konnten, die unsere Gemüsekiste künftig regelmäßig beziehen möchten – entweder bequem nach Hause geliefert oder direkt am Hof über unsere Abholstation.
Ein Projekt mit Signalwirkung
Das Agrarvision-Gewächshaus ist mehr als ein einzelnes Projekt. Es steht exemplarisch für eine neue Form der Landwirtschaft, in der Energie, Technologie und Ernährung zusammengedacht werden.
Ziel ist es, eine resiliente, regionale Lebensmittelversorgung zu schaffen, unabhängig von fossilen Energien und globalen Lieferketten. Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie innovative Infrastruktur und Landwirtschaft sinnvoll miteinander verbunden werden können.
Einblicke in einen besonderen Tag
Das komplette Programm und weitere Details zu diesem wunderschönen Tag findest du hier: